Wasserspiele vom Neustädter Markt: Es naht Rettung für die DDR-Brunnen

Dresden - Die Rettung der beiden denkmalgeschützten Brunnen auf dem Neustädter Markt rückt näher.

Der Stadtrat und Landtagsabgeordnete Thomas Löser (49, Grüne) setzt sich für die Sanierung des stillgelegten Brunnens auf dem Neustädter Markt ein.
Der Stadtrat und Landtagsabgeordnete Thomas Löser (49, Grüne) setzt sich für die Sanierung des stillgelegten Brunnens auf dem Neustädter Markt ein.  © Holm Helis

Nachdem der Freistaat im Frühjahr eine halbe Million Euro für die Sanierung des kaputten Brunnens lockergemacht hat, laufen im Rathaus nun die Planungen, wie das Projekt umgesetzt werden kann.

Das geht aus der Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage von Grünen-Stadtrat Thomas Löser (49) hervor. Demnach habe das Rathaus mit dem Freistaat Kontakt aufgenommen, um den Antrag abzustimmen.

Gestellt wurde der Fördermittelantrag aber noch nicht. Denn noch ist nicht entschieden, ob nur einer oder gleich beide DDR-Brunnen saniert werden sollen.

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Und davon hängt ab, wie viel Geld die Stadt bereitstellen muss.

Mit den 500.000 Euro vom Land ist es nämlich nicht getan. Pro Brunnen rechnet das Rathaus mit Kosten von rund 1,5 Millionen Euro.

Verwaltung will Vorlage erarbeiten

Die Sanierungskosten sollen je Brunnen bei 1,5 Millionen Euro liegen.
Die Sanierungskosten sollen je Brunnen bei 1,5 Millionen Euro liegen.  © Holm Helis

Saniert man beide gleichzeitig, könnte bei der Baustelleneinrichtung und der Nachfertigung von Teilen gespart werden. Weil für keine der Varianten im aktuellen Haushalt Geld eingeplant ist, muss außerdem die Finanzierung noch geklärt werden.

Die Verwaltung will nun eine Vorlage erarbeiten, über die dann der Stadtrat entscheidet. "Bei einer kurzfristigen Klärung der Finanzierung und des Leistungsumfanges kann, sofern keine weiteren Verzögerungen auftreten, der Baubeginn im zweiten Halbjahr 2022 liegen", heißt es aus dem Rathaus.

Titelfoto: Holm Helis

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