Wegen angeblicher Corona-Infektion: Gerichtsverhandlung im Freien

Dresden - Wegen einer unkooperativen Zeugin hat eine Strafkammer des Dresdner Landgerichts am Dienstag unter freiem Himmel verhandelt.

Statt in den Räumlichkeiten des Dresdner Landgerichts wurde eine Verhandlung der Strafkammer im Freien durchgeführt.
Statt in den Räumlichkeiten des Dresdner Landgerichts wurde eine Verhandlung der Strafkammer im Freien durchgeführt.  © Monika Skolimowska/ZB/dpa

Die Frau und Geschädigte wollte nicht gegen ihren angeklagten Lebensgefährten aussagen und gab an, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch berichtete. "Sie wollte aber auch nicht zum Arzt."

Der Vorsitzende Richter hatte Bedenken, sie in den Saal zu lassen, und verlegte die Befragung in den Hof des Justizgebäudes.

Nach einem Bericht der Dresdner Neuesten Nachrichten muss sich der Partner der 42-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Beide hätten ein psychisches Problem, der Angeklagte sei schuldunfähig.

Titelfoto: Monika Skolimowska/ZB/dpa

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