Digitale Weihnachtsmärkte? Sachsens Händler sollen Produkte im Internet verkaufen

Dresden - Händler und regionale Erzeuger in Sachsen sollen in der Corona-Krise ihre Produkte auch auf Weihnachtsmärkten im Internet verkaufen können.

Produkte, die auf Weihnachtsmärkten verkauft werden, sollen auch im Internet vertrieben werden.
Produkte, die auf Weihnachtsmärkten verkauft werden, sollen auch im Internet vertrieben werden.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

So hat etwa die Dresdner RE Handels GmbH, die auch den Dresdner Onlineshop für regionale Produkte betreibt, einen Weihnachtsmarkt im Netz freigeschaltet.

Derzeit sind rund 20 regionale Manufakturen und Hersteller vertreten, sagte Geschäftsführer Leopold Eißner am Montag.

Auch die erzgebirgische Drechslergenossenschaft Dregeno will am 1. November einen virtuellen 3-D-Weihnachtsmarkt eröffnen. 

Online können die Besucher über den weihnachtlich geschmückten Rathausplatz von Seiffen schlendern.

Zahlreiche Händler und Erzeuger rechnen in der Corona-Krise mit Einschränkungen und weniger Besuchern auf den traditionellen Weihnachtsmärkten - und daher mit Einbußen.

Ausblick auf Weihnachtsgeschäft in der Corona-Krise schwierig

Wenige Wochen vor Weihnachten gibt sich der Handelsverband Sachsen zurückhaltend.

Ein Ausblick auf das Weihnachtsgeschäft sei angesichts der sich schnell verändernden Lage in der Corona-Krise schwierig, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Sachsen, René Glaser.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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