Striezelmarkt startet nicht vor dem zweiten Advent, doch die Stadt baut schonmal auf!

Dresden - Corona hat Deutschland fest im Griff. Immer mehr Weihnachtsmärkte werden abgesagt - am Dienstag auch der Leipziger. Dresden hält trotz weiterhin hoher Fallzahlen sowohl am Striezelmarkt als auch an den kleineren Märkten fest. 

Am Dienstag begann die Stadt damit, die Striezel-Fichte zu schmücken. Am Mittwoch soll die Krippe aufgebaut werden.
Am Dienstag begann die Stadt damit, die Striezel-Fichte zu schmücken. Am Mittwoch soll die Krippe aufgebaut werden.  © Eric Muench

Hinter den Kulissen wurde jetzt der Not-Fahrplan festgezurrt. Demnach plant die Stadt eine Eröffnung der Märkte frühestens Anfang Dezember, falls entsprechende Signale aus dem Kanzleramt kämen.

Als spätester Termin wird intern mit dem dritten Advent (13. Dezember) geplant. 

In diesem Fall wäre eine Verlängerung aller Weihnachtsmärkte bis zum 6. Januar im Gespräch. 

"Wir können dieses Jahr nichts mehr ausschließen", so Robert Franke (43), Chef im Amt für Wirtschaftsförderung.

Wegen der noch immer großen Unsicherheiten soll jedoch nur sehr eingeschränkt geworben werden. 

Um zumindest etwas Weihnachtsmarkt-Gefühl aufkommen zu lassen, will die Stadt neben der Striezelmarkt-Fichte sowohl Pyramide, Schwibbogen, Krippe als auch die Pavillons aufbauen lassen.

So könnte im Falle einer Entscheidung für die Märkte binnen 14 Tagen mit dem Striezelmarkt gestartet werden. 

"Wir arbeiten mit Hochdruck daran, einen Start im Dezember zu ermöglichen", so Amtsleiter Franke.

Robert Franke (43), Chef im Amt für Wirtschaftsförderung.
Robert Franke (43), Chef im Amt für Wirtschaftsförderung.  © Norbert Neumann

Streit um Gebühren für den Dresdner Striezelmarkt

Streit gibt es weiter um die Gebühren für die kleineren Märkte. Momentan will das Rathaus die Konzessionsabgaben von den Marktbetreibern selbst im Falle einer Nichtdurchführung eintreiben. Dagegen wächst der Widerstand im Rat.

Nächste Woche Donnerstag soll ein Zuschuss von 400.000 Euro beschlossen werden.

"Aktuell tragen die kleineren Märkte das komplette Risiko. Wir brauchen eine Solidargemeinschaft. OB Hilbert ist in der Pflicht", begründet Stadtrat Torsten Schulze (50, Grüne) seine Zustimmung für diesen Plan.

Titelfoto: Eric Muench

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