Weiße Flotte: Wirft der Stadtrat jetzt den Rettungsanker?

Dresden - Schicksalstage für die Weiße Flotte. Bereits am Donnerstag  soll im Stadtrat in höchster Eile ein Rettungsanker für die zahlungsunfähige Flotte beschlossen werden. 

Hinter verschlossenen Türen wird weiter um die Zukunft der Weißen Flotte gerungen. (Archivbild))
Hinter verschlossenen Türen wird weiter um die Zukunft der Weißen Flotte gerungen. (Archivbild))  © DPA/Robert Michael

Über die Zulassung des Eilantrages entscheidet der OB. Derweil verstreichen erste Fristen.

Eine Bieterfrist für die Dampfschiffahrt lief demnach bereits am Montag aus. 

Dadurch sind die Tore für "verspätet" eintrudelnde Angebote, etwa wie von den Grünen gefordert, gemeinsam vom Freistaat und der Landeshauptstadt, aber laut eines Unternehmenssprechers nicht gänzlich verschlossen.

Unterdessen ist klar, dass mehrere Bieter fristgemäß Stellung für eine Übernahme der Flotte bezogen haben. Einer davon ist der Verein "Weiße Flotte Dresden", der Spenden für einen Erwerb sammelt.

Die Stadt selbst hält sich bedeckt. "Gesellschafter der Sächsischen Dampfschifffahrt ist der Freistaat Sachsen. Er ist in der Verpflichtung, eine nachhaltige Lösung zu finden", so OB Dirk Hilbert (48, FDP).

Sein Vorschlag, die Weiße Flotte in den VVO einzugliedern, stünde weiterhin. "Bisher gab es allerdings dazu gegenüber der Stadt kein aktives Gesprächsangebot", so der OB.

Dem Eilantrag steht Hilbert kritisch gegenüber. "Das Bieterverfahren ist nach unserem Kenntnisstand aktuell abgeschlossen." 

Titelfoto: DPA/Robert Michael

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