Weiter Niedrigwasser in Sachsens Flüssen - Elbdampfer fahren

Dresden - Trotz Trockenheit und Regenmangels hat die Elbe am Oberlauf derzeit für die touristische Schifffahrt noch genügend Wasser.

Trotz des niedrigen Wasserstandes der Elbe kann die weiße Flotte ihren Fahrten fortsetzen.
Trotz des niedrigen Wasserstandes der Elbe kann die weiße Flotte ihren Fahrten fortsetzen.  © Sebastian Kahnert/dpa

Während der Gütertransport auf dem Fluss schon seit Monaten lahm liegt, können die Dampfer der Dresdner Weißen Flotte uneingeschränkt fahren. Dank aus Tschechien kommenden Wellen haben sie derzeit genug Wasser unter dem Kiel.

Die Sprecherin des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), Karin Bernhardt, sprach am Mittwoch von einem "Glücksumstand".

Man profitiere von der Abgabe über die Kaskade der Moldau, die im Zuge geplanter Baumaßnahmen an der Talsperre Orlík verdoppelt wurde. Sie mündet später in die Elbe.

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Die Fahrgastschifffahrt laufe normal, mit einer Ausnahme: Touren in die Sächsische Schweiz seien wegen der Waldbrände im Nationalpark derzeit verkürzt, sagte eine Sprecherin der Weiße Flotte GmbH Dresden.

Die historischen Raddampfer und modernen Salonschiffe könnten voll ausgelastet werden.

Alle Pegelstände der Elbe in Sachsen bewegten sich im Normalbereich, in Dresden aktuell bei 1,32 Metern. "Der mittlere Wert liegt inzwischen bei 1,54 Metern, vor 20 Jahren waren das noch um die zwei Meter", sagte Bernhardt.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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