Weniger Gewicht, aber viel Frische: Weinlese in Sachsen endet

Meißen - Der Wein-Jahrgang 2021 war kein einfacher. Trotzdem sind die Winzer mit der Qualität zufrieden. Schon am 11. November kommt der erste Wein des Jahrgangs in den Handel.

Auch auf dem Staatsweingut Schloss Wackerbarth geht die Weinlese zu Ende. Weinbauleiter Till Neumeister (Foto) und Martin Junge sind guter Dinge.
Auch auf dem Staatsweingut Schloss Wackerbarth geht die Weinlese zu Ende. Weinbauleiter Till Neumeister (Foto) und Martin Junge sind guter Dinge.  © DPA/Robert Michael

Die Weinlese in Sachsen geht zu Ende. "Jetzt kommt noch der Riesling, dann sind wir durch", sagte der Geschäftsführer der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen, Lutz Krüger.

Er geht nach derzeitigem Stand von weniger Ertrag als im vergangenen Jahr aus. Die Winzergenossenschaft gilt mit rund 1500 Winzern als größter Weinerzeuger im Freistaat.

Vielen machte das Wetter schwer zu schaffen. Durch das Wechselspiel aus Nässe und Wärme habe es ein seltenes Wachstum gegeben, so der Chef des Weinguts Schloss Proschwitz, Björn Probst.

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Die Mostgewichte der vergangenen Jahre könne der Jahrgang 2021 nicht erreichen, punkte aber durch Frische.

Auch auf dem 90 Hektar großen Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul sind 80 Prozent der Trauben geerntet. Bis Ende nächster Woche soll die Hauptlese laut Sprecher Martin Junge durch sein. Die ersten Weine seien bereits im Keller, ihre Qualität sehr gut.

Im vergangenen Jahr haben die sächsischen Winzer mit rund 21.000 Hektolitern eher einen durchschnittlichen Ertrag eingefahren. Mit gut 490 Hektar Rebfläche zählt Sachsen zu den kleinsten der 13 deutschen Weinanbaugebiete.

Titelfoto: DPA/Robert Michael

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