Wieder Hundewelpen auf Autobahn entdeckt

Bad Gottleuba - Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel haben schon wieder Hundewelpen auf einer Autobahn entdeckt.

Bundespolizisten entdeckten diese beiden Hundewelpen in einem Transporter, der auf der A17 Richtung Dresden unterwegs war.
Bundespolizisten entdeckten diese beiden Hundewelpen in einem Transporter, der auf der A17 Richtung Dresden unterwegs war.  © Bundespolizei

Den Bundespolizisten fiel am Mittwoch gegen 13.45 Uhr ein Kleintransporter auf, der auf der A17 Richtung Dresden unterwegs war.

Die Beamten entschlossen sich zur Kontrolle und zogen den Fahrer (34) und seine Beifahrerin (32) auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" aus dem Verkehr.

Bei der Kontrolle überprüften die Polizisten auch den Kofferraum des Fahrzeugs und fanden zwei Hundewelpen, die in einem Karton hockten und sich ängstlich aneinander kuschelten.

Ihr geschätztes Alter liegt bei erst fünf Wochen. Damit sind sie zu jung für den Transport durch Deutschland. Ein ausreichender Impfschutz war ebenfalls nicht vorhanden.

Gegen die beiden Insassen, beide bulgarische Staatsangehörigen, wurde wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Am Rastplatz "Am Heidenholz" an der A17 zogen die Bundespolizisten einen Kleintransporter aus dem Verkehr. Im Kofferraum waren zwei Hundewelpen versteckt.
Am Rastplatz "Am Heidenholz" an der A17 zogen die Bundespolizisten einen Kleintransporter aus dem Verkehr. Im Kofferraum waren zwei Hundewelpen versteckt.  © Bundespolizei

In Absprache mit dem zuständigen Veterinäramt wurden die beiden Hündchen sichergestellt und in ein Tierheim gebracht, wo sich die Mitarbeiter um liebevoll um sie kümmern.

Traurig: Seit Anfang dieses Jahres entdeckten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel bei ihren Kontrollen auf der Autobahn bisher 29 Hundewelpen.

Titelfoto: Bundespolizei (2)

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