Zoff um das neue Rathaus! Jetzt mischt sich Kabarettist Uwe Steimle ein

Dresden - Das neue Verwaltungszentrum auf dem Ferdinandplatz hat eine weitere Hürde genommen.

Kabarettist Uwe Steimle (57) lehnt wie die Freien Wähler das neue Verwaltungszentrum auf dem Ferdinandplatz ab.
Kabarettist Uwe Steimle (57) lehnt wie die Freien Wähler das neue Verwaltungszentrum auf dem Ferdinandplatz ab.  © Screenshot/Facebook Fraktion Freie Wähler Dresden

Am Donnerstag stimmte der Stadtrat der Übertragung des Grundstücks an die städtische Immobiliengesellschaft KID samt einer Bürgschaft über 116 Millionen Euro zu.

Zuvor gab es allerdings erneut eine hitzige Debatte zwischen Gegnern und Befürwortern des Projekts, in die sich nun auch Kabarettist Uwe Steimle (57) einmischt.

In einem Videobeitrag der Freien Wähler, die den Bau des "Verwaltungspalastes" ablehnen, meldete sich Steimle oben vom eigentlich geschlossenen Rathausturm zu Wort.

Die Stadträte sollten drüber nachdenken, ob es wirklich sinnvoll sei, etwas Neues aufzubauen, bevor man das Alte in Schuss bringe.

Die Mehrheit im Rat findet: Ja. Neben den Freien Wählern stimmten nur die AfD und die Linke gegen das Projekt.

Zum Ärger von Steimle: "Ich bin entsetzt, was die gestern gemacht haben."

Auf Einladung der Fraktion durfte der Kabarettist auf den seit Jahren für Besucher gesperrten Rathausturm.
Auf Einladung der Fraktion durfte der Kabarettist auf den seit Jahren für Besucher gesperrten Rathausturm.  © Steffen Füssel

Noch bis Montag besteht die Möglichkeit, unter www.dresden.de/ferdinandplatz eine Meinung zu den beiden Entwürfen für das Verwaltungszentrum abzugeben. Bis Freitagnachmittag haben das bereits knapp 5200 Menschen getan.

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Facebook Fraktion Freie Wähler Dresden/Steffen Füssel

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