Zur Eröffnung im alten Zollhaus in Löbau: Napoleon-Museum lässt es richtig krachen

Löbau - "Vive la France" mitten in der Oberlausitz! In Löbau lässt man am Wochenende Napoleon und seine Truppen wiederauferstehen. Dann nämlich eröffnet im alten Zollhaus das Napoleon-Museum.

In Löbau wird am Wochenende ein Napoleonmuseum eröffnet. Chef Bernd Engelmann (70) vor dem Haus.
In Löbau wird am Wochenende ein Napoleonmuseum eröffnet. Chef Bernd Engelmann (70) vor dem Haus.  © Steffen Unger

Auf drei Etagen gibt's Geschichte zum Anfassen. Ob Feldapotheke, Lazarett, Säbel oder Reiterpistole - der Verein "Napoleonzeit 1813" hat über Jahre hinweg die verschiedenen Ausstellungsstücke zusammengetragen. Auch einen "Napoleon" in der Badewanne gibt's zu sehen. 

"Hier in der Oberlausitz ist 1813 so viel passiert", sagt Bernd Engelmann (70). "Das darf einfach nicht in Vergessenheit geraten. Deshalb halten wir die Ereignisse von damals lebendig."

Zur Eröffnung an diesem Samstag dürfen nur geladene Gäste ins Museum. "Die aktuellen Vorgaben erlauben uns nicht mehr - leider", so Engelmann. 

Extra zum großen Tag wird es eine kleine Völkerschlacht geben. Etwa 60 Darsteller sind dafür engagiert worden - Gefechtsszenen und Salutschüsse inklusive. 

Ab 4. Oktober öffnet das Museum vorerst jeden Sonntag (10-18 Uhr, Eintritt: 3 Euro, Kinder die Hälfte).

Wegen Corona darf nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern das Museum besichtigen

Fürst Poniatowski beim Gefecht bei Ebersdorf.
Fürst Poniatowski beim Gefecht bei Ebersdorf.  © Steffen Unger

"Es gibt aber auch schon Anfragen von Gruppen, die unsere Ausstellung besuchen wollen", sagt er. 

"Das Ganze soll auch ein Beitrag zum Tourismus sein. Die Geschichte, die sich quasi vor unserer Haustür abspielte, machen wir erlebbar." 

Gern hätte er zur Eröffnung auch die vielen Freunde aus Frankreich, die ebenfalls in Vereinen Napoleons Geschichte bewahren. 

"Aber wegen Corona geht das leider nicht", so Engelmann. "Das holen wir einfach nach." 

Infos gibt's unter: www.napoleonzeit1813.de

Titelfoto: Steffen Unger

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