Zuwachs für Dresdens Präriehunde: "Hallo, wir sind die Neuen im Zoo!"

Dresden - Der Zoo hat Zuwachs bei den Schwarzschwanz-Präriehunden! Gerade kamen zehn Tiere aus dem Schweriner Zoo in Dresden an.

Die "Neuen" fühlen sich schon ganz wohl in Dresden.
Die "Neuen" fühlen sich schon ganz wohl in Dresden.  © Steffen Füssel

Emsig huschen die "Neuen" zwischen den vier ansässigen Artgenossen über die Anlage. Noch lassen sie sich blicken. Erst wenn es kälter wird, ziehen sie sich in ihre Erdhöhlen zurück.

Mit Hunden haben die Erdhörnchen, die mit dem Ziesel verwandt sind, nichts gemeinsam. Sie leben vegetarisch, fressen Wurzeln und Gras. Außerdem sind die Präriehunde eher Einzelgänger. Jedes Tier hat seinen eigenen Erdbau.

Doch gerade jetzt könnte es erste Rendezvous zwischen den angestammten und den Neuzugängen geben. Denn im Winter rücken die Tiere - der Wärme wegen - in Grüppchen zusammen.

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"Sie halten keinen festen Winterschlaf, sondern eine Winterruhe", erklärt der Zoologische Leiter Wolfgang Ludwig. Wenn die Temperaturen unter null fallen, begeben sich die Präriehunde für eine Weile in die Höhlen, wo sie auch Vorräte angesammelt haben. Sie zeigen sich aber wieder draußen, sobald es etwas wärmer ist.

Tierpflegerin Lucia Schieckel (22) füttert den Zuwachs.
Tierpflegerin Lucia Schieckel (22) füttert den Zuwachs.  © Steffen Füssel

Seit 1997 gibt es die Erdhörnchen, die in Nordamerika zu Hause sind, im Dresdner Zoo. Sie sollen sich noch vermehren. "Wir haben fünf Weibchen und fünf Männchen bekommen und hoffen, dass es im Frühjahr mit dem Nachwuchs klappt", so Ludwig.

Titelfoto: Steffen Füssel

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