Auf dem Weg zum positiven Spitzenreiter: Plötzlich hat Thüringen die zweitniedrigste Inzidenz

Erfurt - Der Freistaat Thüringen weist derzeit gemeinsam mit Sachsen die niedrigsten Corona-Inzidenzen in ganz Deutschland auf.

Die Gesundheitsämter in Thüringen meldeten dem Robert-Koch-Institut innerhalb eines Tages 732 neue Corona-Infektionen, 40 Todesfälle kamen hinzu. (Symbolbild)
Die Gesundheitsämter in Thüringen meldeten dem Robert-Koch-Institut innerhalb eines Tages 732 neue Corona-Infektionen, 40 Todesfälle kamen hinzu. (Symbolbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

Es ist noch gar nicht so lange her, da steckte Thüringen in Sachen Inzidenz so wie sein Nachbar-Bundesland Sachsen über Wochen in den negativen Corona-Schlagzeilen fest. Ende Dezember wies Thüringen noch die höchste Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf.

Inzwischen jedoch liegt man ganz weit hinten oder ganz weit vorn - je nachdem, wie man's nimmt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt für Thüringen aktuell eine Inzidenz von 228,4 an. Das ist die zweitniedrigste in ganz Deutschland! Nur Sachsen steht momentan noch besser da, denn dort liegt der Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner bei 225,2.

Dem RKI wurden von Donnerstag auf Freitag 732 neue Corona-Infektionen im Freistaat gemeldet. Außerdem wurden 40 weitere Todesfälle registriert.

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Die höchste Corona-Inzidenz in Thüringen weist aktuell der Landkreis Greiz mit 425,2 auf. Der Landkreis Sonneberg (131,5) und der Saale-Orla-Kreis (118) gehören nach Angaben des Instituts zu den drei Landkreisen mit dem bundesweit geringsten Infektionsgeschehen.

Die bundesweit niedrigste Inzidenz weist derzeit der Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz (Bayern) mit 112,4 Fällen pro Woche und 100.000 Einwohner auf.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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