Angriff mit Schere im Flüchtlingsheim, doch es bleibt nicht die einzige Straftat

Rudolstadt - In einem Flüchtlingsheim in Rudolstadt hat es am Mittwochabend eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gegeben.

Die Polizisten mussten unmittelbaren Zwang anwenden, weil der Störenfried sich wehrte, als er auf die Dienststelle gebracht werden sollte. (Symbolfoto)
Die Polizisten mussten unmittelbaren Zwang anwenden, weil der Störenfried sich wehrte, als er auf die Dienststelle gebracht werden sollte. (Symbolfoto)  © Christian Horz/123RF

Ein 18-Jähriger hatte gegen 19 Uhr im betrunkenen Zustand das Zimmer zweier Mitbewohner in der Gemeinschaftsunterkunft betreten und diese mit einer Schere attackiert, berichtet die Polizei.

Beide wurden verletzt. Sie erlitten leichte Schnittwunden, die ärztlich versorgt werden mussten.

Während der Anzeigenaufnahme kam eine zweite Straftat ans Licht, denn laut Polizeibericht meldete sich ein weiterer Geschädigter.

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Das Opfer gab an, von demselben Mann auf einem angrenzenden Supermarkt-Gelände angegriffen worden zu sein. Nach der Attacke wurde er bedroht und beleidigt.

Die Polizei wollten den Störenfried in der Folge zur Dienststelle bringen, allerdings wehrte er sich dagegen. Aus diesem Grund mussten die Beamten unmittelbaren Zwang anwenden.

Der Täter landete letztendlich in der Gewahrsamszelle.

Titelfoto: Christian Horz/123RF

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