Ist das die Ruhe vor dem nächsten Brandanschlag? Polizei bleibt in Suhl "sehr aufmerksam"

Suhl - In der Suhler Aue ist Ruhe eingekehrt. Eine Woche lang hat es in dem Hochhaus nicht mehr gebrannt. Zuvor wurden die Bewohner innerhalb kürzester Zeit in Angst und Schrecken versetzt.

Der Schaden wird nach den drei Bränden auf insgesamt rund 100.000 Euro geschätzt.
Der Schaden wird nach den drei Bränden auf insgesamt rund 100.000 Euro geschätzt.  © News5/Ittig

Am Montag vor einer Woche herrschte in der Würzburger Straße Blaulicht-Alarm. Und schon zuvor wurde die Feuerwehr bereits am Freitag und Samstag wegen Brandes zu dem Elfgeschosser gerufen.

Doch nun ist offensichtlich Ruhe eingekehrt. Nicht dagegen für die Polizei: Eine mehrköpfige Sonderkommission ermittelt schon seit Tagen auf Hochtouren.

Bislang jedoch ohne Erfolg. Auch zu Beginn der neuen Woche ist weiterhin unklar, wer die Bewohner in der Würzburger Straße tyrannisiert und in Gefahr gebracht hat.

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Wie eine Sprecherin der Landespolizeiinspektion Suhl am Montag gegenüber TAG24 mitteilte, gibt es aktuell keine "Ergebnisse".

Und der oder die Täter? Vielleicht war's das endgültig. Vielleicht aber hat man aufgrund der Aufmerksamkeit in den Medien sowie den akribischen Ermittlungen der Polizei vorerst von weiteren Taten Abstand genommen. Also nur eine Frage der Zeit, bis es wieder brennt?

Es wäre jedenfalls ein "großer Fehler", jetzt zu sagen, dass nichts mehr passieren wird, so die Sprecherin. Die Polizei sei weiterhin "sehr aufmerksam".

Auch der städtischen Wohnungsgesellschaft ist an sachdienlichen Hinweisen viel gelegen. Denn erstmals in der Geschichte der Gesellschaft hat man eine Belohnung für Hinweise auf einen Brandstifter ausgesetzt - 3000 Euro ist es der Gewo wert.

Titelfoto: News5/Ittig

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