Notruf missbraucht: So dreist reagieren die Täter, als die Einsatzkräfte anrücken

Gera - Zu einem Polizeieinsatz kam es am Dienstag in der Südstraße in Gera. Wie sich herausstellte, war man umsonst ausgerückt.

Der Anrufer gab an, von seiner Lebensgefährtin mit einem Messer verletzt worden zu sein. (Symbolbild)
Der Anrufer gab an, von seiner Lebensgefährtin mit einem Messer verletzt worden zu sein. (Symbolbild)  © 123RF/bwylezich

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, rückten gegen 15.30 Uhr mehrere Beamte in die Südstraße aus. Von dort hatte sich ein 32-Jähriger gemeldet. Er sei von seiner Lebensgefährtin mit einem Messer verletzt worden, hieß es.

Vor Ort traf die Polizei sowohl auf den Anrufer als auch auf die angebliche Täterin. Beide räumten ein, den Notruf nur aus Spaß und zur reinen Belustigung gewählt zu haben, erklärte die Polizei.

Doch dem nicht genug! Sie beleidigten auch noch die Einsatzkräfte. "Bei solch einem Verhalten handelt es sich nicht um einen Kavaliersdelikt, sondern vielmehr um einen Notrufmissbrauch", betonte die Polizei.

Die beiden Täter erwartet nun ein entsprechendes Verfahren.

Titelfoto: 123RF/bwylezich/Montage

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