Die Liste wird länger: Auch Nordhausen sagt Weihnachtsmarkt ab

Nordhausen - Weihnachten steht vor der Tür, die Wunschlisten füllen sich. Allerdings auch die Liste abgesagter Weihnachtsmärkte in Thüringen. Auch der Weihnachtsmarkt in Nordhausen ist nun gestrichen.

Düstere Aussichten: Immer mehr Thüringer Städte sagen ihren Weihnachtsmarkt ab. (Symbolbild)
Düstere Aussichten: Immer mehr Thüringer Städte sagen ihren Weihnachtsmarkt ab. (Symbolbild)  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Jena, Eisenberg, Bad Berka, Schmölln, Heiligenstadt, Bad Tennstedt, Themar - die Liste abgesagter Weihnachtsmärkte in Thüringen wird immer länger!

Nun kommt auch noch der Weihnachtsmarkt in Nordhausen dazu. Die Absage des Marktes gab die Stadt Nordhausen am Donnerstagmittag in einer Mitteilung bekannt.

"Ein Weihnachtsmarkt [...] würde gegenüber der derzeitigen Situation in den Krankenhäusern, Pflegeheimen, Arztpraxen, Schulen, Kindertageseinrichtungen und mit Blick auf die Arbeit in den Gesundheitsämtern verantwortungslos sein und ein völlig falsches Bild vermitteln", heißt es darin.

Auch das "Türchenöffnen" wird in diesem Jahr nicht stattfinden, "da es aufgrund der Platzverhältnisse zwischen Rathaus und Stadtbibliothek zusätzlich zu den 2G-Bestimmungen eine Vorgabe für eine maximale Teilnehmendenzahl gab. Kinder und Eltern abzuweisen, wäre insgesamt nicht im Sinn des 'Türchenöffnens' und obendrein unfair gewesen", heißt es vonseiten der Stadt.

Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken fallen recht unterschiedlich aus. Von "sehr vernünftig" und "leider notwendig" bis hin zu "Bankrotterklärung" und "keine gute Entscheidung" reichen die Kommentare.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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