Lkw-Anhänger in Flammen: A9 bei Triptis elf Stunden voll gesperrt

Triptis - Die Feuerwehr war am Montagabend auf der A9 bei Triptis (Saale-Orla-Kreis) bei einem mehrstündigen Einsatz gefordert. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig.

Der Schaden beläuft sich laut Polizeiangaben aktuell auf 125.000 Euro.
Der Schaden beläuft sich laut Polizeiangaben aktuell auf 125.000 Euro.  © NEWS5/Fricke

Auf der A9 in Fahrtrichtung München stand ein Lkw auf dem Standstreifen. Am Führerhäuschen leuchtete das Warnblinklicht. Nur wenige Meter weiter dahinter stand der Anhänger in Flammen. Der Fahrer hatte es gerade noch rechtzeitig geschafft, diesen abzukoppeln.

Was war passiert? Gegen 18.10 Uhr gingen plötzlich mehrere Notrufe ein, dass der Anhänger eines Lkw auf der A9 in Richtung München, kurz nach dem Kreuz Triptis, brannte. Wie die Polizei mitteilt, geriet nach bisherigen Erkenntnissen eine Achse samt Reifen des Sattelzuges in Brand und griff anschließend auf den gesamten Anhänger über.

Der 61-jährige usbekische Fahrer soll sogar noch versucht haben, den Anhänger zu löschen. Dieser Versuch schlug jedoch fehl. Doch auch die Feuerwehr hatte ordentlich zu tun, die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig.

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Der Truck hatte nämlich gepresste Papierrollen geladen. Bei den Löscharbeiten half auch der Geschäftsführer einer hiesigen Agrargenossenschaft mithilfe eines Teleskopladers, die Papierrollen auseinander zu ziehen.

Beide Richtungsfahrbahnen mussten aufgrund der Löscharbeiten und der starken Rauchentwicklung voll gesperrt werden. Erst um 19.45 Uhr konnte die Fahrbahn in Richtung Berlin wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Fahrtrichtung München blieb bis 5.15 Uhr am frühen Morgen gesperrt.

Der vorläufige Gesamtschaden beläuft sich laut Polizeiangaben auf 125.000 Euro.

Titelfoto: NEWS5/Fricke

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