Ist das die Ruhe vor dem Omikron-Sturm? In Thüringen liegen weniger Patienten auf intensiv

Erfurt - Die Corona-Lage auf den Thüringer Intensivstationen hat sich etwas entspannt. Die Zahl der Patienten, die dort behandelt werden müssen, ist zuletzt stetig gesunken.

Derzeit ist rund jedes vierte betreibbare Intensivbett in Thüringen mit Covid-19-Patienten belegt. (Archivbild)
Derzeit ist rund jedes vierte betreibbare Intensivbett in Thüringen mit Covid-19-Patienten belegt. (Archivbild)  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Am Dienstagmittag wurden auf den Intensivstationen im Freistaat 161 Covid-19-Patienten behandelt, wie aus Zahlen des Divi-Intensivregisters hervorgeht. Vor einer Woche hatte die Zahl noch 208 betragen, rund um die Weihnachtsfeiertag rund 230.

Derzeit ist rund jedes vierte betreibbare Intensivbett mit Covid-19-Patienten belegt. Auch bundesweit hat die Zahl der Corona-Intensivpatienten in den vergangenen Wochen stark abgenommen.

Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich in Thüringen unterdessen weiter aus. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bis Dienstag 302 Fälle im Freistaat der neuen Variante zugerechnet. Eine Woche zuvor hatte die Zahl noch bei 52 gelegen. Omikron hat den Daten zufolge weiter einen geringen Anteil am Infektionsgeschehen. In den vergangenen sieben Tagen waren landesweit insgesamt 6860 Corona-Fälle gemeldet worden.

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Da die Angaben zu Omikron noch nicht standardisiert seien und teils noch händisch eingegeben würden, könne es zu Fehlern und unterschiedlichen Angaben kommen, schränkte eine Sprecherin ein.

Das Gesundheitsministerium beziehe sich auf eine Auswertung der Meldungen der Gesundheitsämter durch das Landesamt für Verbraucherschutz.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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