Angriff auf Thüringer SPD-Büros: Auch Ostbeauftragter Schneider betroffen

Erfurt - Die Landesgeschäftsstelle der Thüringer SPD wurde offenbar Ziel eines politisch motivierten Farbanschlags.

Z statt S: Aufseiten der SPD wertet man diese Farbschmiererei offenbar als politisch motivierten Angriff.
Z statt S: Aufseiten der SPD wertet man diese Farbschmiererei offenbar als politisch motivierten Angriff.  © Screenshot/SPD Thüringen/Twitter

"In der letzten Nacht wurden mindestens zwei SPD-Büros angegriffen", twitterte die SPD Thüringen am Donnerstagvormittag. Betroffen seien die Landesgeschäftsstelle und das Büro des Ostbeauftragten der Bundesregierung Carsten Schneider (46).

In den Beiträgen sind drei Fensterfronten zu sehen, die jeweils mit Farbe beschmiert wurden. Zweimal wurde die Buchstabenreihenfolge "ZPD" angebracht.

Der Buchstabe "Z", der inzwischen auch als Ausdruck der Verbundenheit zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine gedeutet wird, ist als einziger Buchstabe in weißer Farbe aufgetragen. An einer anderen Fensterfront heißt es: "#nie wieder".

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Aufseiten der SPD wertet man die Farbschmierereien offensichtlich als politisch motivierten Angriff in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.

Auf dem offiziellen Twitter-Account der Thüringer SPD heißt es: "Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir stehen weiter solidarisch an der Seite der Ukraine. Und wir stehen zusammen."

Wie die SPD-Landesgeschäftsführerin Anja Zachow gegenüber TAG24 mitteilte, ist es bei äußeren Beschädigungen geblieben, einen Einbruch gab es nicht.

Aktualisiert: 11.10 Uhr

Titelfoto: Screenshot/SPD Thüringen/Twitter

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