Und nach Corona? Thüringer Parlament will nächste Krise verhindern!

Erfurt - Der bildungspolitische Sprecher der Thüringer CDU-Landtagsfraktion, Christian Tischner (40), hat vor einer Bildungskrise als Auswirkung der Corona-Pandemie gewarnt.

Lernrückstände sollen durch zusätzliche Lernangebote ausgeglichen werden. Das sieht ein Antrag von Linken, SPD und Grünen vor. (Symbolbild)
Lernrückstände sollen durch zusätzliche Lernangebote ausgeglichen werden. Das sieht ein Antrag von Linken, SPD und Grünen vor. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Man dürfe es nicht zulassen, "dass nach der Corona-Krise die Bildungskrise auf uns zukommt", sagte Tischner am Donnerstag im Parlament.

Die Abgeordneten diskutierten mehrere Vorschläge, welche Lehren man im Bildungssektor aus den Erfahrungen der Corona-Pandemie ziehen sollte.

Ein Antrag von Linken, SPD und Grünen sieht etwa vor, dass die Digitalisierung in den Schulen weiter vorangebracht werden soll.

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Außerdem sollen Lernrückstände erhoben und durch zusätzliche Lernangebote ausgeglichen werden.

Tischner warnte vor einer Überlastung im Bildungsbereich. "Mehrarbeit kann es aktuell nicht geben für die Kolleginnen und Kollegen", sagte er mit Blick auf die Lehrkräfte.

Landtagsabgeordneter Christian Tischner (40, CDU) hat vor einer möglichen Bildungskrise infolge der Corona-Pandemie gewarnt. (Archivbild)
Landtagsabgeordneter Christian Tischner (40, CDU) hat vor einer möglichen Bildungskrise infolge der Corona-Pandemie gewarnt. (Archivbild)  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Der CDU-Politiker ist selbst von Haus aus Gymnasiallehrer. Seine Fraktion hatte einen Alternativantrag eingereicht, ebenso die Gruppe der FDP.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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