17 Mal auf 79-Jährige eingestochen: Anklage gegen Sohn

Fulda - Rund viereinhalb Monate nach dem gewaltsamen Tod einer 79-Jährigen in Wildeck (Kreis Hersfeld-Rotenburg) ist Anklage gegen den Sohn der Frau wegen Mordverdachts erhoben worden.

Die Frau verblutete innerhalb weniger Minuten (Symbolfoto).
Die Frau verblutete innerhalb weniger Minuten (Symbolfoto).  © dpa/Fabian Sommer

Der 61-Jährige stehe im Verdacht, seine Mutter am 10. November vergangenen Jahres heimtückisch getötet zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Fulda am Freitag mit.

Er soll seiner Mutter mit einem Messer mit einer Klingenlänge von etwa 20 Zentimetern insgesamt 17 Stich- und Schnittverletzungen sowohl im Hals- und Schulterbereich als auch an Brust, Oberbauch, Nacken und Rücken zugefügt haben.

Das Opfer sei binnen weniger Minuten verblutet.

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Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, die Arg- und Wehrlosigkeit seiner Mutter ausgenutzt zu haben, die sich zur Tatzeit im Bett befand. Zu den Hintergründen sowie einem möglichen Motiv der Tat wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Vermutlich lägen diese in einem problembehafteten Verhältnis von Mutter und Sohn begründet, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Der 61-Jährige hatte sich bei der Polizei in Rotenburg gestellt und war daraufhin in Untersuchungshaft genommen worden.

Den Beamten hatte er früheren Angaben zufolge auf der Polizeistation mitgeteilt, dass es in der gemeinsamen Wohnung in der Nacht eine Auseinandersetzung gegeben habe. Daraus habe sich der gewalttätige Übergriff auf die Mutter ergeben.

Titelfoto: dpa/Fabian Sommer

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