Awo-Finanzskandal in Frankfurt und Wiesbaden: Weitere Durchsuchungen!

Frankfurt am Main - Im Zusammenhang mit dem Finanzskandal um die Frankfurter und Wiesbadener Kreisverbände der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hat es weitere Durchsuchungen gegeben.

Vermögenswerte von etwa 2,2 Millionen Euro sollten beschlagnahmt werden (Symbolfoto).
Vermögenswerte von etwa 2,2 Millionen Euro sollten beschlagnahmt werden (Symbolfoto).  © Frank Rumpenhorst/dpa

Diese hätten am Dienstag in Privatwohnungen von fünf Beschuldigten in Wiesbaden, Walluf (Rheingau-Taunus-Kreis) und Schöneck im Main-Kinzig-Kreis stattgefunden, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt mit.

Es sei darum gegangen, Vermögenswerte in Höhe von etwa 2,2 Millionen Euro zu sichern und bei einem Beschuldigten Wertgegenstände zu beschlagnahmen. Beteiligt waren an der Aktion demnach 20 Polizeibeamte, drei Staatsanwälte und drei Gerichtsvollzieher.

Bei dem Ermittlungskomplex geht es um überhöhte Gehälter und Luxus-Dienstwagen bei der Frankfurter Awo sowie ungerechtfertigte Spenden an den mit Frankfurt personell verflochtenen Kreisverband Wiesbaden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehrere Verantwortliche der Awo.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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