Streit wegen Mundschutz in Bus eskaliert, dann fliegen die Fäuste

Bad Vilbel - Die Corona-Pandemie scheint das Nervenkostüm vieler Bürger extrem zu belasten. Das musste ein 58-jähriger Mann am Dienstagabend in Bad Vilbel (Wetteraukreis) schmerzhaft erfahren.

Der Streit der beiden Männer begann in einem Linienbus (Symbolbild).
Der Streit der beiden Männer begann in einem Linienbus (Symbolbild).  © Carsten Rehder/dpa

Wie ein Sprecher der mittelhessischen Polizei am Mittwochnachmittag mitteilte, habe der 58-Jährige einen Mit-Passagier in einem Linienbus gegen 19.20 Uhr auf dessen fehlenden Mundschutz aufmerksam gemacht.

Daraufhin kam es zum Streit zwischen beiden Männern, der zunehmend eskalierte. An der Haltestelle Niddaplatz stiegen die beiden Streithähne dann aus dem Bus, die Reiberei nahm hier aber erst so richtig an Fahrt auf.

Denn dort soll der Mann ohne Mundschutz den 58-Jährigen dann zu Boden gerissen und mehrmals ins Gesicht geschlagen haben. Schließlich sei er entlang der Frankfurter Straße zu Fuß geflüchtet.

Der 58-Jährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden. 

Die Polizei beschreibt den mutmaßlichen Schläger als zirka 28-jährigen Mann mit einer Größe von etwa 1,75 Metern und dunklem Hauttyp. Er soll einen grauen Kapuzenpullover, eine dunkle Hose und weiße Schuhe getragen haben. 

Die Polizei bittet potentielle Zeugen des Geschehens unter der Rufnummer 06101/54600 um Hinweise.

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa

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