Corona in Frankfurt und Hessen: So vielen ist das Virus inzwischen egal

Bad Homburg - Für jeden zweiten Menschen in Frankfurt und ganz Hessen spielt Corona im persönlichen Alltag kaum noch eine Rolle.

Die Maskenpflicht im ÖPNV ist vermutlich eine der letzten öffentlich sichtbaren Erinnerung an die Coronavirus-Pandemie in Hessen. (Symbolbild)
Die Maskenpflicht im ÖPNV ist vermutlich eine der letzten öffentlich sichtbaren Erinnerung an die Coronavirus-Pandemie in Hessen. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Wie eine repräsentative Umfrage des Instituts Insa Consulere im Auftrag der Krankenkasse AOK Hessen ergab, wirkt sich die Coronavirus-Pandemie für 50 Prozent der Befragten kaum oder gar nicht auf ihr Leben aus.

Nur ein Zehntel der Befragten gab an, dass Corona in ihrem Alltag eine starke Rolle spiele.

34 Prozent erklärten, sich in den kommenden Monaten gegen das Coronavirus impfen lassen zu wollen. 30 Prozent haben laut Umfrage bereits eine zweite Booster-Impfung erhalten, 40 Prozent seien einmal geboostert.

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Abgefragt wurde zudem die Bereitschaft, auch krank bei der Arbeit zu erscheinen. Knapp ein Viertel gab demnach an, trotz Corona-Diagnose weiter arbeiten zu wollen.

73 Prozent lehnten dies ab, wobei Frauen (81 Prozent) die Frage öfters verneinten als Männer (66 Prozent).

Umfrage zeigt auch größere Vorsicht der Hessen bei Erkältungen

Gleichzeitig ergab die Umfrage gegenüber vorpandemischen Zeiten eine größere Vorsicht bei Erkältungssymptomen.

So erklärten 35 Prozent, sich im Falle einer Erkältung krankzumelden, mit der sie vor der Pandemie am Arbeitsplatz erschienen wären. 27 Prozent würde bei einer Erkältung eher von Zuhause aus arbeiten.

Für die Umfrage wurden 1000 Menschen in Hessen über 18 Jahren telefonisch interviewt.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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