Coronavirus: Sonnenschein lässt Frankfurt auf "Social Distancing" pfeifen

Frankfurt am Main - Seit gut einer Woche gelten auch in Hessen weitaus strengere Maßnahmen, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Dazu gehört unter anderem auch ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Metern. Doch kaum ist die Sonne da, scheinen das die Bewohner der Mainmetropole Frankfurt vergessen zu haben.

"Social Distancing" sieht definitiv anders aus: (Zu) viele Menschen trieb es am sonnigen Wochenende ans Mainufer.
"Social Distancing" sieht definitiv anders aus: (Zu) viele Menschen trieb es am sonnigen Wochenende ans Mainufer.  © dpa/Frank Rumpenhorst

Kaum zeigte das Thermometer am Samstag wohlig-warme 18 Grad Celsius an, wich die Vernunft der angesichts der Maßnahmenverschärfung bis dahin sehr besonnen agierenden Frankfurtern dem Verlangen nach frischer Luft und Bewegung im Sonennschein.

Und so zeigte sich beispielsweise am Mainufer ein Anblick, der in solch einer Situation kaum tragbar ist. 

Teils dichtgedrängt liefen Menschen dies- und jenseits des Eisernen Stegs auf und ab oder fuhren mit ihren Rädern. Von Sicherheitsabstand kaum eine Spur.

Dies bedeutete zeitgleich Schwerstarbeit für die Sicherheitskräfte, die für die Einhaltung der beschlossenen Corona-Maßnahmen abgestellt wurden. Doch nicht nur am Mainufer rückten sich die Menschen zu dicht auf die Pelle.

Auch im Hafenpark sah die Lage nicht sonderlich anders aus. Dort wurden selbst Absperrungen rund um Spielplätze und Sportanlagen schlichtweg ignoriert. Dies stieß laut Angaben der Bild-Zeitung auch Ordnungsdezernent Markus Frank (50) und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (63) sauer auf.

Sie forderten die Bürger nochmals dazu auf, auch die Frankfurter Grüngürtel oder den Stadtwald für ihre Spaziergänge aufzusuchen. Doch auch dort sollte es oberste Priorität haben, sich nicht zu nahe zu kommen!

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Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst

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