Alarm in Frankfurt: Großeinsatz der Polizei in der Nacht zu Freitag

Frankfurt am Main - In der Nacht zu Freitag kam es zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften im Bahnhofsviertel von Frankfurt am Main. Zahlreiche Polizeiautos besetzen die Kaiserstraße, Beamte mit Schnellfeuerwaffen waren im Einsatz.

Beamte mit Schutzhelmen und Maschinenpistolen waren in der Nacht zu Freitag im Frankfurter Bahnhofsviertel im Einsatz.
Beamte mit Schutzhelmen und Maschinenpistolen waren in der Nacht zu Freitag im Frankfurter Bahnhofsviertel im Einsatz.  © 5vision.media

Gegen Mitternacht meldete die Polizei auf Twitter, dass es "aufgrund einer Auseinandersetzung" im Gebiet rund um den Frankfurter Hauptbahnhof zu einem größeren Polizeieinsatz komme.

Nach TAG24-Informationen soll es zuvor zu einem Kampf zwischen zwei größeren Personengruppen gekommen sein.

"Wir erhielten auch Kenntnis von #Knallgeräusch​en", heißt es noch in dem ersten Tweet der Polizei. Daher war zunächst von einer Schießerei im Bahnhofsviertel die Rede gewesen, dies wurde jedoch später korrigiert.

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Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) geht die Polizei in Frankfurt inzwischen davon aus, dass eine Schreckschusswaffe abgefeuert wurde.

Außerdem seien wahrscheinlich von den Kämpfenden Messer und auch Pfefferspray eingesetzt worden. Offenbar gab es mehrere Verletzt.

Fotos zeigen, dass zahlreiche Streifenwagen in das Viertel ausrückten, mehrere Straßen wurden offenbar abgesperrt. Auch sind auf den Bildern Beamte mit Schutzhelmen und Maschinenpistolen zu sehen.

In der Nacht veröffentlichte die Polizei Frankfurt einen weiteren Tweet. Demnach wurden bei dem Großeinsatz im Bahnhofsviertel mehrere Personen festgenommen.

Die Straßensperrungen würden "nach und nach aufgehoben".

Die zentrale Kaiserstraße im Bahnhofsviertel von Frankfurt wurde gesperrt, ebenso andere Straßen in dem Stadtteil.
Die zentrale Kaiserstraße im Bahnhofsviertel von Frankfurt wurde gesperrt, ebenso andere Straßen in dem Stadtteil.  © 5vision.media

Aktualisierte Fassung: 14. Januar, 9.25 Uhr.

Titelfoto: 5vision.media

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