Polizisten und Feuerwehrleute mit Bränden in Hinterhalt gelockt und attackiert: Tätersuche stockt

Dietzenbach/Offenbach - Nach der Stein-Attacke gegen Feuerwehrleute und Polizisten in Dietzenbach (TAG24 berichtete) sind bei der Polizei die ersten Zeugenhinweise eingegangen. 

Die etwa 50 mutmaßlichen Täter sollen zunächst Brände gelegt haben, um die Retter in einen Hinterhalt zu locken.
Die etwa 50 mutmaßlichen Täter sollen zunächst Brände gelegt haben, um die Retter in einen Hinterhalt zu locken.  © dpa/Frank Rumpenhorst

Eine heiße Spur sei jedoch noch nicht darunter, sagte ein Sprecher des zuständigen Präsidiums in Offenbach am Dienstag. Die Zahl der Hinweise liegt den Angaben zufolge im "niedrigen zweistelligen Bereich". 

Die Ermittler setzen daher weiter auf ein eigens eingerichtetes Online-Portal, über das Zeugen auch anonym etwa Videos oder Fotos zur Verfügung stellen können.

Unklar ist weiterhin, gegen wie viele Beschuldigte ermittelt wird. "Wir gehen von rund 50 möglichen Tätern aus", sagte der Sprecher. 

Unbekannte hatten am Freitag in der Hochhaussiedlung im Kreis Offenbach Feuer gelegt und die herbeieilenden Helfer aus dem Hinterhalt mit Steinen beworfen. 

Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Es entstand ein Schaden in Höhe von mindestens 150.000 Euro. 

Die Attacke hatte bundesweit für Entsetzen und Unverständnis gesorgt. Das Motiv für den Übergriff ist unklar.

Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst

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