Achtköpfige E-Scooter-Gruppe will Streit mit Autofahrer, aber das ist ein Riesenfehler

Frankfurt am Main - Am Dienstagnachmittag wollte eine achtköpfige Gruppe auf E-Scootern in Frankfurt offenbar einen Streit mit zwei Insassen eines Autos provozieren, geriet dabei an die Falschen.

Die achtköpfige Gruppe war auf E-Scootern unterwegs (Symbolbild).
Die achtköpfige Gruppe war auf E-Scootern unterwegs (Symbolbild).  © 123RF/Maxim Lupascu

Wie ein Sprecher der Frankfurter Polizei am Mittwoch mitteilte, war eine Zivilstreife gegen 15.30 Uhr auf der Homburger Landstraße unterwegs, als sie an einer roten Ampel auf die achtköpfige Gruppe traf.

Die Scooter-Fahrer hätten "großes Interesse an der Zivilstreife" gezeigt, heißt es.

An der nächsten roten Ampel habe sich dann die E-Scooter-Gruppe dem Zivilwagen genähert. Ein junger Mann sei an das Auto herangetreten und habe gegen die Beifahrerscheibe geschlagen.

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Als sich der 38-jährige Zivilpolizist erkundigt habe, was los sei, beschwerte sich der Mann, dass Bilder von der Gruppe gemacht worden seien.

Der Beamte habe daraufhin erklärt, dass dies nicht der Fall sei. Da der Scooter-Fahrer trotzdem am Auto stehen geblieben sei, versuchte der Polizist auszusteigen.

Allerdings soll der junge Mann gegen die Autotür getreten haben, sodass diese wieder zufiel.

Anschließend habe er die Fäuste geballt und die beiden Zivilpolizisten finster angeschaut. Seine Miene habe sich aber schlagartig geändert, als ihm die beiden Polizisten die Dienstausweise unter die Nase hielten.

Daraufhin seien fast alle E-Scooter-Fahrer in Richtung Frankfurter Berg geflohen. Lediglich ein junger Mann sei zurückgeblieben. Als die Beamten den 20-Jährigen kontrollieren wollten, sei es zu einem kurzen Handgemenge mit den Polizisten gekommen, bei dem der junge Mann sowie der 38-jährige Beamte leicht verletzt wurden.

Die Polizei hat nun die Ermittlungen gegen den 20-Jährigen aufgenommen.

Titelfoto: 123RF/Maxim Lupascu

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