Bluttat am Hauptbahnhof: Obdachlose sticht 19-Jähriger in den Bauch

Frankfurt am Main - Bei einer Auseinandersetzung im Frankfurter Bahnhofsviertel wurden zwei Frauen von einer Obdachlosen mit einem Messer angegriffen. Eine 19-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und musste sofort operiert werden.

Nach der Attacke in der Münchener Straße flüchteten die beiden Frauen zum Bahnhofsvorplatz (Symbolbild).
Nach der Attacke in der Münchener Straße flüchteten die beiden Frauen zum Bahnhofsvorplatz (Symbolbild).  © Bild-Montage: dpa/Arne Dedert, dpa/Andreas Arnold

Nach Angaben der Frankfurter Polizei waren die beiden befreundeten Frauen im Alter von 19 und 29 Jahren am Samstagmorgen gegen 5 Uhr zu Fuß in der Münchener Straße unterwegs, als sie auf eine 31-jährige Obdachlose stießen.

Die wohnsitzlose Frau fing dann ohne ersichtlichen Grund an, die beiden Freundinnen zu beleidigen.

Daraus entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung, während der die 31-Jährige ein Messer zog und die beiden Frauen damit attackierte.

Die beiden Opfer flüchteten zum Bahnhofsvorplatz, wo sie erneut auf die 31-Jährige trafen.

Zwei Passanten, die auf die Auseinandersetzung aufmerksam geworden waren, verständigten die Polizei, die die drei Frauen zur Wache im Bahnhof brachte.

Die 19-Jährige war so schwer verletzt, dass sie sofort operiert werden musste

Wie sich dort herausstellte, war die 19-Jährige schwerer verletzt, als zunächst angenommen, und musste dringend ärztlich behandelt werden.

Sie wurde mit einer Stichverletzung im Bauch in ein Krankenhaus gebracht, wo sie sofort operiert wurde.

Ihre Freundin trug Schnittverletzungen an der Hand und am Bein davon, auch sie musste ärztlich behandelt werden.

Die 31-jährige Täterin wurde festgenommen. Die Frankfurter Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Der Hintergrund der Tat ist noch offen.

Titelfoto: Bild-Montage: dpa/Arne Dedert, dpa/Andreas Arnold

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