Brandsätze auf Frankfurter Agentur für Arbeit geworfen

Frankfurt am Main - Nach einem Brand am Montag an einem Gebäude der Agentur für Arbeit in der Frankfurter Innenstadt ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung.

Gegen 21.40 hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht.
Gegen 21.40 hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht.  © 5vision.media

Gegen 20.30 Uhr hätten Unbekannte vermutlich zwei Brandsätze auf das Gebäude der Agentur für Arbeit geworfen, sagte ein Polizeisprecher dem Hessischen Rundfunk (hr) am Montagabend. Diese hätten den Brand ausgelöst. 

Ein Feuerwehrsprecher sagte, dass einer der beiden Brandsätze vermutlich durch ein eingeschlagenes Kellerfenster in das Gebäude in der Fischerfeldstraße geworfen worden sei.

Im Gebäude selbst gab es jedoch laut Polizei kein Feuer. Dafür habe der Inhalt eines Müll-Containers auf dem Gelände Feuer gefangen.

Die Löscharbeiten hätten sich zunächst aufwendiger gestaltet, weil der brennende Container zu nah an der Hauswand gestanden habe und erst mit einem Lastwagen weggezogen werden musste.

Gegen 21.40 Uhr war das Feuer laut Polizei gelöscht. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Über die genaue Höhe des Schadens war zunächst nichts bekannt.

Die Polizei fahndete am Abend nach Tatverdächtigen. Dazu war auch ein Hubschrauber im Einsatz. Am Brandort sicherten die Beamten Spuren. Die Ermittlungen dauern an.

Update, 12.40 Uhr: Weitere Brandsätze bei Ermittlungen entdeckt

Das Feuer an einem Gebäude der Frankfurter Agentur für Arbeit ist laut Polizei absichtlich gelegt worden. Am Dienstag veröffentlichten die Ermittler eine erste Beschreibung des Brandstifters. Der Unbekannte soll am Montagabend versucht haben, das Haus in der Innenstadt unter anderem mit einem Molotow-Cocktail in Brand zu setzen

Bis in die Morgenstunden nahmen Brandexperten der Kriminalpolizei den Tatort in Augenschein. In einem nahen Gebüsch entdeckten sie noch weitere vorbereitete Molotow-Cocktails. Von dem Brandstifter fehlte zunächst jede Spur. Er soll knapp 50 Jahre alt sein. Menschen wurden nicht verletzt. Angaben zur genauen Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

Titelfoto: 5vision.media

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