Nach Randale in Wohnhaus: Psychisch kranke Frau zielt mit Messer auf Kopf und Hals von Polizist

Frankfurt am Main - Brenzliger Einsatz für die Beamten der Polizei in der Mainmetropole Frankfurt.

Ein Rettungswagen passiert in Frankfurt ein Polizeiauto (Symbolbild).
Ein Rettungswagen passiert in Frankfurt ein Polizeiauto (Symbolbild).  © dpa/Andreas Arnold

Wie die Polizei in Frankfurt am Mittwoch mitteilte, hätten Anwohner gegen 13.15 Uhr mitgeteilt, dass eine Nachbarin in dem Wohnhaus in der Hallgartenstraße randalierte.

Als die eingesetzte Streife dann am Ort des Geschehens eintraf, kam den Beamten bereits im Treppenhaus eine Frau entgegen. Diese hatte ein Messer in der Hand näherte sich den Polizisten auf bedrohliche Art und Weise.

Dabei soll sie ununterbrochen wirr und zusammenhanglos geschrien haben, wie dem Polizeibericht weiter zu entnehmen ist. 

Erst als die Beamten damit drohten, ihre Dienstwaffen einzusetzen, machte sie Halt, verschanzte sich dann - noch immer mit dem Messer in der Hand - in ihrer Wohnung.

Letztlich mussten sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zugang zur Wohnung der 47 Jahre alten Frau verschaffen. Just in dem Moment, als ein Polizist die Wohnung betreten wollte, stach die Frau mit dem Messer in Richtung dessen Kopfes und Halses. 

Lediglich durch die Schutzausrüstung konnte Schlimmeres verhindert werden. Mit einem Taser setzen die Beamten die psychisch kranke Frau schließlich kurzzeitig außer Gefecht und konnten sie festnehmen.

Nach Beendigung der polizeilichen und medizinischen Maßnahmen kam die 47-Jährige in eine Psychiatrie. Auf sie warten Strafverfahren, unter anderem auch wegen versuchten Totschlags.

Titelfoto: dpa/Andreas Arnold

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