Zu Boden gedrückt und gewürgt: Wollte Fernfahrer Joggerin in Wald umbringen?

Frankfurt am Main - Wegen versuchten Mordes an einer Joggerin im Frankfurter Stadtwald muss sich vom Donnerstag (9.30 Uhr) an ein 51-Jähriger vor Gericht verantworten.

Eine zufällig vorbeikommende Radfahrerin verhinderte Schlimmeres (Symbolfoto).
Eine zufällig vorbeikommende Radfahrerin verhinderte Schlimmeres (Symbolfoto).  © Wolfgang Kumm/dpa

Weil die Tat vom September 2018 möglicherweise auch einen sexuellen Hintergrund hatte, lautet die Anklage gegen den polnischen Fernfahrer auch auf versuchte sexuelle Nötigung.

Laut Anklage soll sich der Mann der 21 Jahre alten Joggerin auf einem Waldweg genähert und sie zu Boden gedrückt haben. Er soll sie gewürgt und ihr Gesicht dabei auf den Boden gedrückt haben. 

Nur eine zufällig vorbeikommende Radfahrerin konnte die Frau aus ihrer bedrohlichen Lage befreien. 

Der Angeklagte konnte später in der Nähe von Nürnberg festgenommen werden.

Wegen vier einschlägiger Vorstrafen in seiner Heimat steht in dem bis Anfang Mai terminierten Prozess vor dem Landgericht Frankfurt auch die Sicherungsverwahrung in der Psychiatrie im Raum. 

Update, 14.02 Uhr: 51-Jähriger räumt Übergriff auf Joggerin im Wald ein

Der 51-jähriger Angeklagte hat den Übergriff auf die zum Tat-Zeitpunkt 21-jährige Joggerin im Frankfurter Stadtwald zugegeben.

Einen angeklagten Vergewaltigungs-Versuch sowie die geplante Tötung bestritt der Angeklagte am Donnerstag zum Prozess-Auftakt vor dem Landgericht Frankfurt dagegen.

Die Tat sei mit einem "Impuls" zu erklären, der mit einer psychischen Krankheit in Verbindung stehe.

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa

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