Frankfurt: Mann mit Schusswaffe bedroht und gefragt, ob er "Marokkaner sei"?

Frankfurt am Main - In der Königsteiner Straße in Frankfurt-Höchst kam es kürzlich zu einer bedrohlich anmutenden Situation.

Die alarmierte Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach dem Täter ein (Symbolbild).
Die alarmierte Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach dem Täter ein (Symbolbild).  © Montage: dpa/Frank Rumpenhorst, dpa/Frank Rumpenhorst

Ein 30 Jahre alte Mann war bereits am späten Freitagabend Gast eines Lokals in der Straße, wie die Polizei der Mainmetropole am Sonntag mitteilte.

Gegen 23.50 Uhr wurde der 30-Jährige aus heiterem Himmel von einem zweiten Mann "mit einer Schusswaffe bedroht", wie ein Sprecher erklärte.

"Der Täter habe ihm dabei die Waffe vor das Gesicht gehalten und gefragt, ob er 'Marokkaner sei' und ob er 'Ärger haben' wolle", gab der Polizeisprecher die Aussage des 30-Jährigen wieder.

Danach habe der Täter die Waffe wieder eingesteckt und das Lokal in Richtung Bahnhof Höchst verlassen.

Die alarmierte Polizei startete umgehend eine Fahndung, die jedoch zunächst erfolglos verlief.

Erst als den Beamten Videoaufzeichnungen aus dem Lokal vorgelegt wurden, konnte ein Verdächtiger identifiziert werden.

Polizei trifft 45-jährigen Verdächtigen auf Autobahn an

Dabei handelt es sich um einen 45 Jahre alten Mann aus Frankfurt. Er wurde von einer Streife auf einer Autobahn bei der Mainmetropole angetroffen, auf der er zu Fuß unterwegs war.

Bei dem Mann wurde eine Schreckschusswaffe sichergestellt. Der 45-Jährige habe sich "auf freiwilliger Basis" in die Obhut der psychiatrischen Abteilung eines Frankfurter Krankenhauses begeben.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

Titelfoto: Montage: dpa/Frank Rumpenhorst, dpa/Frank Rumpenhorst

Mehr zum Thema Frankfurt Kriminalität: