Rauschgift-Spürhündin "Fee" findet Kokain im Wert von 231.000 Euro

Frankfurt am Main - Rauschgift-Spürhündin "Fee" hat beim Hauptzollamt in Frankfurt ihre gute Nase bewiesen und 6,6 Kilogramm Kokain in zwei Reisekoffern erschnüffelt.

Die elfjährige "Fee" ist Spezialistin für Rauschgift im doppelten Boden oder im Koffergestänge.
Die elfjährige "Fee" ist Spezialistin für Rauschgift im doppelten Boden oder im Koffergestänge.  © Hauptzollamt Frankfurt am Main

Der Vorfall ereignete sich bereits am 7. August, wurde aber aus ermittlungstaktischen Gründen erst am heutigen Freitag bekannt gegeben.

Wie das Hauptzollamt nun mitteilte, habe "Fee", ein schwarzer Schäferhund, an zwei Stoff-Koffern angezeigt, dass sich Rauschgift darin befinden könnte.

Also habe der Hundeführer die Koffer geöffnet, darin zunächst aber nur Kleidungsstücke entdeckt. Dann habe er allerdings entdeckt, dass sich bei beiden Koffern eine Wand außergewöhnlich dick anfühlte.

"Fees" gute Nase und der Verdacht des Beamten hätten sich bestätigt. Bei der genaueren Untersuchung der Gepäckstücke sei eine cremige Substanz entdeckt worden, die sich nach Schnelltest als Kokain herausgestellt habe.

Der Schwarzmarktwert des Rauschgifts beläuft sich nach Angaben des Hauptzollamts auf über 231.000 Euro.

Ein 43-jähriger Drogenkurier wurde vorläufig festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft.

Über "Fee" sagte Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: "Die elfjährige Hündin ist eine von mehreren Rauschgift-Spürhunden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main. Sie ist Spezialistin für Rauschgift im doppelten Boden oder im Koffergestänge."

Titelfoto: Hauptzollamt Frankfurt am Main

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