Zahlreiche Zeugenhinweise nach tödlichem Raser-Unfall in Frankfurt

Frankfurt am Main - Nach dem Autounfall in Frankfurt mit zwei tödlich verletzten Fußgängern hat die Polizei nach eigenen Angaben "sehr, sehr umfangreiche" Ermittlungen eingeleitet.

Bei dem Unfall am Samstag sind im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen zwei Personen ums Leben gekommen.
Bei dem Unfall am Samstag sind im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen zwei Personen ums Leben gekommen.  © KeutzTVNews/Theodor Popp

Unter anderem stehe die Auswertung zahlreicher Zeugenhinweise an, sagte ein Sprecher der Behörde am Montag.

Demnach meldete sich bislang "eine mittlere zweistellige Zahl" an Menschen, die Angaben zu dem Unfall im Stadtteil Sachsenhausen machte.

Am Samstag untersuchte zudem ein Gutachter die Unfallstelle. Mit einem Ergebnis wird in dieser Woche allerdings eher nicht gerechnet.

Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass der 38 Jahre alte Autofahrer am Samstag zu schnell gefahren ist und eine rote Ampel missachtet hat (TAG24 berichtete).

Der Autofahrer habe dabei die 31 und 40 Jahre alten Fußgänger, die bei Grün die Ampel überquert hätten, mit seinem Wagen erfasst. Die beiden Passanten starben kurz darauf im Krankenhaus. Der 38-Jährige wurde schwer verletzt.

Ob er noch immer im Krankenhaus ist, konnte die Polizei am Montag nicht sagen. Unklar ist auch, ob der 38-Jährige möglicherweise schon vorher mit hoher Geschwindigkeit durch Sachsenhausen raste und absichtlich auf die Fußgänger zufuhr. Dies hatte ein Zeuge berichtet, wie der Polizeisprecher bestätigte.

Erst im November hatte ein Autofahrer in Frankfurt einen ähnlich schweren Unfall verursacht. Der 38-Jährige soll damals an einer grünen Ampel stark beschleunigt und dann die Kontrolle über seinen PS-starken SUV verloren haben (TAG24 berichtete).

Er überfuhr einen 27 Jahre alten Fahrradkurier und erfasste zwei 61 und 31 Jahre alte Fußgänger auf einem Gehweg. Der 61-Jährige und der 27-Jährige starben, die 31-Jährige wurde schwer verletzt.

Titelfoto: KeutzTVNews/Theodor Popp

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