100 Gramm Kokain im Bauch: Drogen-Schmuggler bringt sich selbst in Lebensgefahr

Frankfurt am Main - Zollbeamte am Frankfurter Flughafen haben einen Schmuggler auffliegen lassen, der 100 Gramm Kokain mit sich führte - in seinem Magen-Darm-Bereich.

Erst bei einer körperlichen Untersuchung im Krankenhaus fanden die Zollbeamten das Rauschgift (Symbolbild).
Erst bei einer körperlichen Untersuchung im Krankenhaus fanden die Zollbeamten das Rauschgift (Symbolbild).  © Hauptzollamt Frankfurt am Main

Wie das Frankfurter Hauptzollamt am Freitag mitteilte, habe sich der Vorfall bereits am 13. März ereignet. Demnach hatten die Zollbeamten Reisende eines Fluges aus Bogota in Kolumbien kontrolliert.

Einen ersten Hinweis auf mitgeführte Drogen gab es bei dem Koffer eines Reisenden, bei dem ein Rauschgift-Spürhund angezeigt hatte.

Auch ein durchgeführter Rauschgift-Schnelltest verlief positiv. Allerdings konnten die Beamten keine Drogen im Koffer finden.

Des Rätsels Lösung: Bei der anschließenden körperlichen Untersuchung des Mannes in einem Krankenhaus ergab sich, dass sich im Magen-Darm-Trakt des 45-Jährigen 67 Kapseln mit insgesamt 100 Gramm Kokain in hochreiner Form befanden.

Es hätte nur eines der Behältnisse platzen müssen

"Die Menge, die die Person hier geschluckt hatte, war zwar im Vergleich nicht so groß, dennoch bestand auch hier Lebensgefahr, wenn nur ein Behältnis aufgeplatzt wäre", sagte Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Die Ermittlungen dauern an. Der Schwarzmarktwert des Kokains beträgt etwa 3.750 Euro.

Titelfoto: Hauptzollamt Frankfurt am Main

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