Frankfurter Polizei geht gegen illegale Straßen-Prostitution am Bahnhof vor

Frankfurt am Main - Mit einer Kontroll-Aktion ist die Frankfurter Polizei gegen illegale Prostitution im Bahnhofsviertel vorgegangen.

Eine junge Prostituierte aus Osteuropa wartet im Schein einer Laterne auf der Kaiserstraße im Bahnhofsviertel von Frankfurt auf Kunden.
Eine junge Prostituierte aus Osteuropa wartet im Schein einer Laterne auf der Kaiserstraße im Bahnhofsviertel von Frankfurt auf Kunden.  © dpa/Boris Rössler

Am Dienstagabend seien dabei knapp 50 Menschen kontrolliert worden, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

Gegen 16 Prostituierte seien Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen Prostitutions-Ausübung im Sperrgebiet eingeleitet worden.

Drei Strafanzeigen seien "wegen beharrlicher Ausübung der Prostitution" gestellt worden.

Außerdem sei ein Hotel-Betreiber angezeigt worden, weil er wissentlich Prostitution geduldet haben soll.

Zuletzt hatten sich Klagen über illegale Prostitution im Frankfurter Bahnhofsviertel gehäuft (TAG24 berichtete).

Bordelle und andere Rotlicht-Betriebe müssen in Hessen wegen der Corona-Pandemie noch geschlossen bleiben.

Titelfoto: dpa/Boris Rössler

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