Schüsse gegen Fahrradfahrer (56) auf offener Straße in Frankfurt

Frankfurt am Main - In der Frankenallee in Frankfurt-Gallus fielen am späten Montagabend Schüsse – ein 56-jähriger Radfahrer musste danach in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ein 56 Jahre alter Radfahrer wurde nach dem missglückten Überfall in Frankfurt-Gallus zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. (Symbolbild)
Ein 56 Jahre alter Radfahrer wurde nach dem missglückten Überfall in Frankfurt-Gallus zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. (Symbolbild)  © Montage: dpa/Boris Roessler, dpa/Boris Roessler

Der Vorfall ereignete sich gegen 21.15 Uhr, wie die Polizei in der Mainmetropole am heutigen Dienstag mitteilte.

Demnach war der Fahrradfahrer in der Frankenallee unterwegs. "Als er drei männliche Personen auf dem Mittelstreifen passierte, rannte einer aus der Gruppe auf die Fahrbahn und stieß den Geschädigten von seinem Fahrrad", erklärte ein Sprecher.

Der Angreifer zog demnach eine Schusswaffe, zielte aus zirka einem Meter Entfernung auf den 56-Jährigen und verlangte die Herausgabe des Rads.

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Als der so bedrohte Mann sich weigerte, drückte der Räuber ab: Er schoss "drei bis vier Mal in Richtung Gesicht des Fahrradfahrers", berichtete der Polizeisprecher weiter.

Zum Glück zeigte sich hier, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Der Angreifer und seine beiden Begleiter flohen anschließend in Richtung Frankfurt-Griesheim.

Nach Schüssen in Frankfurt-Gallus: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

Die herbeigeeilte Polizei sorgte dafür, dass der 56-Jährige nach der Attacke vorsichtshalber zur Untersuchung in ein Frankfurter Krankenhaus gebracht wurde. Gleichzeitig leiteten die Beamten eine Fahndung nach den drei flüchtigen Tätern ein.

Zwei Verdächtige (17 und 25 Jahre alt) konnten schon kurz darauf in der Nähe des Tatortes festgenommen werden. Ob einer dieser beiden jungen Männer die Schüsse mit der Schreckschusswaffe in Frankfurt-Gallus abgegeben hat, ist noch unklar.

Die Ermittlungen zu dem versuchten Raubüberfall dauern an.

Titelfoto: Montage: dpa/Boris Roessler, dpa/Boris Roessler

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