Zoll in Frankfurt findet 75 Kilogramm Drogen in vier Koffern

Frankfurt am Main - Der Zoll am Frankfurter Flughafen stellte bei einer Kontrolle rund 75 Kilogramm der in Deutschland verbotenen Kau-Droge Kath sicher.

In insgesamt vier Koffern stießen Zollbeamte am Flughafen Frankfurt auf rund 75 Kilo der in Deutschland verbotenen Droge Kath.
In insgesamt vier Koffern stießen Zollbeamte am Flughafen Frankfurt auf rund 75 Kilo der in Deutschland verbotenen Droge Kath.  © Montage: Hauptzollamt Frankfurt am Main

Der Fund wurde bereist am 15. Oktober gemacht, wie das Hauptzollamt in Frankfurt am Main am Freitag mitteilte.

Demnach überprüften Beamte zwei junge Männer (20 und 21 Jahre alt), welche in einem Flugzeug aus Tel Aviv über Athen nach Frankfurt gekommen waren.

Die insgesamt vier Koffer der beiden Männer wurden geröntgt. Dabei entdeckten die Zollbeamten, dass alle Koffer mit von weißem Papier ummantelten Pflanzen gefüllt waren.

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Bei den Pflanzen mit einem Gesamtgewicht von rund 75 Kilogramm handelte es sich um Kath-Sträucher.

Die Kau-Droge Kath ist in Deutschland verboten.

Sie wird hauptsächlich in Äthiopien, Kenia, Jemen und dem Oman angebaut und konsumiert, wie der Zoll weiter mitteilte. Dabei handele es sich um die Zweigspitzen und jungen Blätter des Kath-Strauchs.

Das darin enthaltene Amphetamin "Cathin" hat eine stimulierende Wirkung und löst bei den Konsumenten einen Zustand allgemeinen Wohlgefühls aus. Der Konsum der Droge kann mitunter zu psychischer Abhängigkeit führen.

In den oben genannten Ländern gilt Kath als verbreitete und akzeptierte Alltagsdroge.

Der Zoll in Frankfurt beschlagnahmte 2020 mehr als drei Tonnen Kath

Der Frankfurter Zoll beschlagnahmt immer wieder Kath. Auch die frischen Sträucher in den vier Koffern wurden sichergestellt. Gegen die beiden jungen Männer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

"Im Jahr 2020 wurden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main insgesamt mehr als drei Tonnen Kath aus dem Verkehr gezogen", ergänzte der Sprecher noch.

Titelfoto: Montage: Hauptzollamt Frankfurt am Main

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