Zollfahnder schlagen im Darknet zu und enttarnen Waffenhändler

Frankfurt am Main - Zollfahndern ist ein mutmaßlicher Waffenhändler ins Netz gegangen, der seine Waren im Darknet verkaufte.

In den durchsuchten Wohnungen der Verdächtigen fanden die Ermittler unter anderem 13 Schusswaffen, fast 1400 Patronen und verbotene Pyrotechnik.
In den durchsuchten Wohnungen der Verdächtigen fanden die Ermittler unter anderem 13 Schusswaffen, fast 1400 Patronen und verbotene Pyrotechnik.  © Hauptzollamt Frankfurt am Main

Der 39 Jahre alte Mann aus Lübeck (Schleswig-Holstein) soll einem 65-Jährigen aus Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) und einem 40-Jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth (Bayern) über das Darknet Waffen und Munition verkauft haben.

Die Fahnder enttarnten außerdem einen mutmaßlichen Munitionskäufer aus dem Landkreis Schaumburg (Niedersachsen), wie das Zollfahndungsamt in Frankfurt am Donnerstag mitteilte.

Gegen ihn wurde den Angaben zufolge Strafbefehl erlassen, die übrigen stehen noch aus.

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In den Wohnungen der Verdächtigen fanden die Ermittler unter anderem 13 Schusswaffen, fast 1400 Patronen und verbotene Pyrotechnik.

"Die Ermittlungserfolge verdeutlichen, dass das Darknet kein rechtsfreier Raum ist", sagte eine Sprecherin des Zollfahndungsamtes.

Die Durchsuchungen fanden zwischen April 2018 und November 2020 statt, wurden aber erst jetzt mitgeteilt.

Titelfoto: Bild-Montage: Hauptzollamt Frankfurt am Main

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