Lichterloh in Flammen: Brandstiftung in Vereinsheim?

Frankfurt am Main/Nied - Am Dienstagabend brannte das ehemalige Vereinsheim eines Hundevereins in Nied komplett ab.

Die Feuerwehr löscht das lichterloh brennende Dach eines ehemaligen Vereinsheims.
Die Feuerwehr löscht das lichterloh brennende Dach eines ehemaligen Vereinsheims.  © KEUTZTV-NEWS/Alexander Keutz

Als die Ortskräfte der Feuerwache 3 gegen 18 Uhr eintrafen, stand das Vereinsheim bereits lichterloh in Flammen, teilte Thomas Koch, Pressesprecher der Feuerwehr Frankfurt, mit. Im Inneren des Gebäudes entzündeten sich heiße Brandgase, was zur Folge hatte, dass der Brand großflächig aus dem Dach schlug.

Die durch den Brand zerstörten Fenster waren der erste Ansatzpunkt, den die Feuerwehr zum Löschen nutzte.

Glücklicherweise stand das Gebäude leer, sodass Löscharbeiten im Inneren des Gebäudes aufgrund des hohen Gefahrenrisikos vermieden werden konnten. Die Einsatzkräfte mussten während ihres Einsatzes allerdings darauf achten, dass eine Starkstromleitung, die unmittelbar über dem Dach des Gebäudes verläuft, nicht beschädigt wird, führte Koch weiter aus.

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Durch die Kühlung mithilfe von Wasser gelang es der Feuerwehr die Hochspannungsleitung zu erhalten. Auf Nachfrage beim zuständigen Energieversorger durch die Einsatzleitung war klar, dass die Starkstromleitung derzeit abgeschaltet ist. Die Schwierigkeit für die Feuerwehr lag vor allem darin, während dem Kühlen der Leitung, gleichzeitig den Brand zu löschen.

Vereinsheim brannte schon einmal!

Es war bereits der zweite Einsatz an diesem Vereinsheim. Im Frühjahr dieses Jahres brannte das Gebäude das erste Mal, jedoch in geringerem Ausmaß. Die Polizei ermittelt zurzeit die Brandursache. Über die Höhe des Schadens gibt es noch keine Informationen. Das Vereinsheim muss aber wohl abgerissen werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Nied, Schwanheim und Höchst mit etwa 60 Ortskräften. Bei Schneidearbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt und vom Rettungsdienstpersonal versorgt.

Titelfoto: KEUTZTV-NEWS/Alexander Keutz

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