Frankfurt rüstet Busse nach: Trennscheiben zum Virus-Schutz

Frankfurt am Main - Frankfurter Busfahrer dürfen bald wieder Fahrkarten verkaufen. Die Stadtbusse sollen dafür mit Trennscheiben im Fahrerbereich ausgestattet werden.

Es werde auch wieder verstärkt kontrolliert (Symbolfoto).
Es werde auch wieder verstärkt kontrolliert (Symbolfoto).  © Arne Dedert/dpa

"Sie dienen dem Schutz der Passagiere und Fahrer vor Infektionen mit dem Corona-Virus", teilte die Stadt am Montag mit. 

Mit Beginn der Corona-Pandemie wurde bundesweit die vordere Tür gesperrt, Tickets gab es nur am Automaten oder elektronisch. "Nachdem der Nahverkehr inzwischen wieder weitgehend wie gewohnt funktioniert, kann mit dem Einbau der Trennscheiben der letzte Schritt hin zu einem 'neuen' Alltag gegangen werden", hieß es in einer Mitteilung.

Der Umbau soll in den nächsten Wochen beginnen, bis alle über 350 Frankfurter Linienbusse nachgerüstet sind, wird es laut Stadt aber bis zum Herbst dauern. 

Das liege an den unterschiedlichen Bustypen und den langen Lieferzeiten für die Trennscheiben, hieß es. 

Danach gibt es auch keine Entschuldigung mehr für Schwarzfahren: "Sobald eine größere Anzahl von Fahrzeugen ausgestattet ist, wird es auch wieder verstärkt Kontrollen in den Bussen geben", warnte die Stadt.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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