Frankfurt Fashion Week startet: Corona wird erneut zum Spielverderber

Frankfurt am Main - Auch die zweite Ausgabe der Frankfurt Fashion Week ist am Montag in deutlich reduzierter Form an den Start gegangen.

Olaf Schmidt (l.) von der Messe Frankfurt und Florian Jöckel, Geschäftsführer der AAAREA GmbH bei einer Präsentation des Modefotografen Helmut Fricke (67).
Olaf Schmidt (l.) von der Messe Frankfurt und Florian Jöckel, Geschäftsführer der AAAREA GmbH bei einer Präsentation des Modefotografen Helmut Fricke (67).  © DPA/Arne Dedert

Statt voller Messehallen und glamouröser Laufstegshows gibt es unter dem Motto "Reform the Future" ein corona-konformes Angebot mit Ausstellungen, vereinzelten Shows sowie einem digitalen Konferenzprogramm.

"Natürlich hatten wir uns die Fashion Week anders vorgestellt und anders geplant. Wir wollten physisch stattfinden", sagt Olaf Schmidt von der Messe Frankfurt. "Auf der anderen Seite freuen wir uns, dass viele die Fashion Week nutzen und hier Aktivitäten gestartet haben."

So werden seit Montag an mehr als ein Dutzend Standorten im Stadtraum 60 Werke des Modefotografen Helmut Fricke (67) gezeigt, der jahrzehntelang vor allem für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" die internationalen Laufstege abgelichtet hat.

Bereits seit einer Woche gibt es in der B-Ebene der Frankfurter Hauptwache die Ausstellung "Runway B(eautiful)- Ebene" zu sehen mit 71 großformatige Modefotografien auf 35 Säulen. Und in einem Showroom in der Innenstadt präsentieren sich nachhaltige Modelabels aus Hessen - dazu werden Diskussionsrunden und Talks geboten. Darüber veranstaltet die Fashion Week ein virtuelles Konferenzangebot.

Am Dienstag steht unter anderem eine Show des Berliner Labels Susumu Ai sowie weiteren Mitgliedern des Fashion Council Germany auf dem Programm.

Bereits vor Beginn der Frankfurt Fashion Week: Corona sorgt für Streichung von drei Shows

Aufgrund der Corona-Lage hatten die Veranstalter bereits vorab die großen Tradeshows "Premium", "Seek" und "Neonyt" sowie weitere Formate gestrichen.

Bereits die erste Frankfurt Fashion Week hatte im letzten Sommer fast ausschließlich digital stattgefunden. Zuvor war überraschend bekannt geworden, dass Berlin mehrere Modemessen an Frankfurt verliert.

Nun liegt die Hoffnung der Macher des halbjährlich stattfindenden Events auf dem Sommer 2022.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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