Mainufer-Sperrung in Frankfurt dürfte diesen Sommer enden

Frankfurt am Main - Die derzeitige Sperrung des nördlichen Mainufers für Autofahrer in Frankfurt dürfte in diesem Sommer enden. 

Die Zahlen seien durch das Coronavirus nicht verwertbar.
Die Zahlen seien durch das Coronavirus nicht verwertbar.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Dies berichtet die "Frankfurter Neue Presse" (Mittwoch). Grund dafür ist offenbar vor allem der derzeit stark eingeschränkte Verkehr wegen der Coronavirus-Pandemie, die viele Pendler und Autofahrer ins Homeoffice zwingt. 

Die Stadt hatte sich erhofft, durch Zahlen einen unmittelbaren Einfluss der Sperrung sichtbar machen zu können. 

"Das werden sicherlich keine verwertbaren Zahlen sein", räumte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) nun in der FNP ein. Es werde insgesamt deutlich weniger Auto gefahren.

Seit Ende Juli 2019 ist der innenstadtnahe Teil des nördlichen Mainufers Flaneuren und Radfahrern vorbehalten. 

Für den Autoverkehr ist die etwa ein Kilometer lange Strecke zwischen Untermainkai und Alter Brücke gesperrt, was auch noch bis Ende August und damit insgesamt 13 Monate so bleiben soll.

Für eine Fortführung des Experiments dürfte nun die Vergleichbarkeit fehlen. Offen ist derzeit noch, ob die erhofften Zahlen im Juni vor oder im August nach den Sommerferien erhoben werden können.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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