Fluggäste verweigern Maske: Bußgeld von jeweils 25.000 Euro droht

Frankfurt am Main - Weil sie sich an Bord eines Flugzeugs nicht an die dort geltende Maskenpflicht gehalten haben sollen, droht zwei Flugreisenden aus Moskau ein Bußgeld von jeweils 25.000 Euro.

Bundespolizisten empfingen die beiden Russen nach der Landung in Frankfurt (Symbolbild).
Bundespolizisten empfingen die beiden Russen nach der Landung in Frankfurt (Symbolbild).  © dpa/Boris Rössler

Die beiden 35 und 40 Jahre alten Männer waren mit einem Ferienflieger von Punta Cana in der Dominikanischen Republik nach Frankfurt geflogen, wie die Bundespolizei des dortigen Flughafens am Freitag mitteilte.

Während des Flugs sollen sie nicht nur das Tragen einer Maske verweigert, sondern auch die Anweisungen des Flugpersonals missachtet haben.

Der Kapitän verständigte daraufhin die Bundespolizei, die die beiden Männer am Donnerstag nach ihrer Landung in Empfang nahm und ein Verfahren gegen sie einleitete.

Bevor sie ihre Heimreise antreten durften, musste jeder von ihnen zudem 500 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen.

Das Bußgeld ist nach Angaben eines Sprechers so hoch, weil das Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz eingeleitet wurde - und nicht als Verstoß gegen das Bundesseuchengesetz geahndet wird.

Titelfoto: dpa/Boris Rössler

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