In Frankfurt und ganz Hessen: Streik im öffentlichen Nahverkehr am Samstag

Wiesbaden/Frankfurt am Main - Fahrgäste in Frankfurt und ganz Hessen müssen sich am Wochenende auf Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen.

Auch die U-Bahn-Linie U8 in Frankfurt (Archivbild) wird von dem Streik am Samstag betroffen sein.
Auch die U-Bahn-Linie U8 in Frankfurt (Archivbild) wird von dem Streik am Samstag betroffen sein.  © Boris Roessler/dpa

Wegen Warnstreiks in mehreren hessischen Städten wird laut Angaben der Gewerkschaft Verdi das Fahrpersonal am Samstag seine Arbeit niederlegen.

In Kassel seien Bahnen und Busse von dem Streik betroffen, in Marburg Busse, in Wiesbaden Busse und in Frankfurt U-Bahnen und Straßenbahnen.

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) teilte auf ihrer Website mit, dass jedoch alle S-Bahnen, Regionalzüge und Buslinien in der Mainmetropole planmäßig verkehren würden.

Fahrgäste könnten sich über das Servicetelefon des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) informieren: 06924248024. Die Nummer sei "rund um die Uhr erreichbar".

Bereits am Freitagmorgen blieben die Busse des Verkehrsunternehmens ESWE in Wiesbaden im Depot.

Nahezu alle Mitarbeiter aus dem technischen Betrieb und der Werkstatt folgten damit einem Streikaufruf der Gewerkschaft, wie das Verkehrsunternehmen auf seiner Homepage mitteilte.

Deshalb könnten Busse nicht betankt und die "angesichts der Corona-Pandemie unentbehrlichen Innenreinigungen" nicht durchgeführt werden, hieß es. Den Angaben zufolge fallen die Busse am Freitag und am Samstag aus, am Sonntag sollen sie dann wieder regulär fahren – eventuell mit Verspätungen und Ausfällen am frühen Morgen.

Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr: Verdi macht Druck laufenden Tarifverhandlungen

Mit den Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr will die Gewerkschaft Verdi Druck in den laufenden Tarifverhandlungen machen.

Der Warnstreik des Fahrpersonals finde am Samstag statt, um den Schulbetrieb insbesondere angesichts der Corona-Pandemie nicht zu stören. Er beginne mit der jeweiligen Frühschicht und ende nach der Spätschicht.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

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