Mann verteilt Exkremente in muslimischem Gebetsraum und legt Feuer

Frankfurt am Main - Weil er in einem muslimischen Gebetsraum am Frankfurter Flughafen Feuer gelegt hatte, ist ein 67-Jähriger vom Landgericht Frankfurt dauerhaft in die Psychiatrie eingewiesen worden. 

Der Täter äußerte sich auch abfällig gegenüber Muslime (Symbolfoto).
Der Täter äußerte sich auch abfällig gegenüber Muslime (Symbolfoto).  © Bernd Thissen/dpa

Von dem Mann gehe eine ständige Gefahr für die Allgemeinheit aus, hieß es am Montag bei Gericht.

Der Mann aus Sachsen hatte im September vergangenen Jahres mehrere Schleier, Tücher und Füßlinge angesteckt und damit eine starke Rauchentwicklung verursacht. Nach seiner Festnahme äußerte er sich abfällig über die Muslime. 

Schon einige Wochen vorher hatte er in dem Raum Exkremente verteilt. 

Ein psychiatrischer Gutachter empfahl in seiner Expertise die Unterbringung des Mannes im Krankenhaus, so wie sie die Staatsanwaltschaft bereits zu Prozessbeginn beantragt hatte.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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