Schüsse in der Frankfurter Innenstadt: So lautet das Urteil

Frankfurt am Main - Für eine gewaltsame Aktion mit mehreren Schüssen in der Frankfurter Innenstadt sind zwei Männer vom Landgericht Frankfurt zu Haftstrafen verurteilt worden. 

Die Männer wollten Schulden eintreiben (Symbolfoto).
Die Männer wollten Schulden eintreiben (Symbolfoto).  © 123rf/Udo Herrmann

Der 33 Jahre alte Schütze, der ein ganzes Magazin leergeschossen, dabei aber nur in die Luft und auf den Boden gezielt hatte, erhielt drei Jahre und vier Monate Haft, der 41 Jahre alte Komplize zwei Jahre und zehn Monate, teilte das Gericht am Dienstag mit. 

Der Schütze wurde wegen gefährlicher Körperverletzung, der Mitangeklagte wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung verurteilt. 

Die beiden Angeklagten wollten im Mai vergangenen Jahres in einem Imbiss nahe der Frankfurter Zeil Schulden eintreiben. 

Nachdem sich der Schuldner offenbar weigerte, den Forderungen nachzukommen, fielen die Schüsse, die einen größeren Polizeieinsatz zur Folge hatten. Ein Mann wurde dabei verletzt. 

Vor Gericht bestritten die Männer die von der Staatsanwaltschaft angenommene Tötungsabsicht.

Im Urteil hieß es, der Mann mit der Pistole sei am Tatort "durchgedreht", während der Komplize von dem Einsatz der Waffe nicht gewusst habe. Die Staatsanwaltschaft tendierte in eine ähnliche Richtung.

Titelfoto: 123rf/Udo Herrmann

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