Sohn soll Vater zugesagt haben, Verwandten zu töten: Urteil gefällt

Frankfurt am Main - Mit einer Verurteilung zu 15 Monaten Haft ist am Montag vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess um die angebliche Zusage, einen Verwandten zu töten, zu Ende gegangen. 

Bei dem Familienstreit ging es um Geld (Symbolfoto).
Bei dem Familienstreit ging es um Geld (Symbolfoto).  © Fredrik von Erichsen/dpa

Dem 23 Jahre alten Angeklagten habe nicht nachgewiesen werden können, dass er tatsächlich im April vergangenen Jahres seinem Vater eine solche Zusage gemacht habe. 

Bei dem Familienstreit ging es um Geld und um eine Strafanzeige gegen den Vater, die laut Anklage mit der Tötung "gerächt" werden sollte. 

Verurteilt wurde der 23-Jährige lediglich wegen Nötigung. Er habe den Cousin mit unzulässigen Mitteln dazu bringen wollen, die Anzeige zurückzunehmen, hieß es. 

Der Prozess hatte bereits Anfang April begonnen. Der Angeklagte machte dabei von seinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. 

Titelfoto: Fredrik von Erichsen/dpa

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