Bomben-Fund bei Baggerarbeiten im Main bei Frankfurt

Frankfurt am Main - Bei Baggerarbeiten im Main bei Frankfurt-Oberrad wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Die Polizei sperrte das Gebiet rund um die ausgebaggerte Bombe ab (Symbolbild).
Die Polizei sperrte das Gebiet rund um die ausgebaggerte Bombe ab (Symbolbild).  © Montage: Jan Woitas/dpa, Alex Talash/dpa

Die Bombe wurde am gestrigen Mittwoch gegen 14.40 Uhr aus dem Flussbett ausgebaggert und auf dem Mitteldamm der dortigen Schleuse abgelegt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Unmittelbar nach dem Bombenfund wurde Alarm ausgelöst und der Kampfmittelräumdienst hinzugezogen. 

Auf Rat der Spezialisten sperrte die Polizei ein Gebiet mit einem Radius von rund 70 Metern um die Bombe herum.

"Darunter fielen die Tennisplätze der Gerbermühle und die Fußgängerbrücke der Schleuse", erklärte ein Sprecher. Auch der Schiffsverkehr wurde von der Wasserschutzpolizei unterbrochen.

Im Anschluss an diese Maßnahmen untersuchten die Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst den gefunden Sprengköper und identifizierten ihn als Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Zum Glück stellte sich die Weltkriegsbombe als unproblematisch heraus. Sie konnte ohne Gefahr abtransportiert werden.

Gegen 16.35 Uhr am Mittwoch wurden alle Absperrungen wieder aufgehoben.

Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg werden immer wieder gefunden

In der Mainmetropole Frankfurt werden immer wieder bei Bauarbeiten Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Erst Anfang Juni musste deshalb ein Gebiet rund um das Frankfurter Messegelände evakuiert werden. Rund 2700 Menschen mussten damals ihre Wohnungen verlassen (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Montage: Jan Woitas/dpa, Alex Talash/dpa

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